Traktionskontrolle

Das Bild zeigt einen Drehzahlsensor montiert an einem magnetischen Polrad
Das Bild zeigt einen Radsatz eines Drehgestells auf einer nassen Schiene

Zuverlässige Traktion bei wechselnden Bedingungen

Wie Drehzahlsensoren die Traktionskontrolle unterstützen

Die Traktionskontrolle optimiert die Übertragung der Antriebskraft zwischen Rad und Schiene. Beim Beschleunigen überwacht das System die Radsatzdrehzahl, erkennt übermäßigen Radschlupf und passt die Antriebskraft entsprechend an. Dies unterstützt eine zuverlässige Beschleunigung, reduziert den Verschleiß an Rädern und Schienen und trägt auch bei wechselnden Haftbedingungen zu einer optimalen Traktion bei.

Drehzahlsensoren liefern die dafür erforderlichen präzisen Radsatzdrehzahlsignale. Noris Drehzahlsensoren sind für anspruchsvolle Bahnanwendungen ausgelegt und ermöglichen zuverlässige Messungen auch unter rauen Umgebungsbedingungen.

Das Bild zeigt einen Drehzahlsensor an einem Zahnrad

Auf einen Blick

Vorteile einer zuverlässigen Traktionskontrolle

  • Zuverlässige Traktion bei wechselnden Wetter- und Haftbedingungen
  • Optimale Übertragung der Antriebskraft
  • Reduzierter Radschlupf beim Beschleunigen
  • Weniger Verschleiß an Rädern und Schienen
  • Höhere Effizienz und Betriebssicherheit
Das Bild zeigt einen Drehzahlsensor montiert an einem magnetischen Polrad

Der Drehzahlsensor FAM52

Hochauflösende Drehzahlmessung für die Traktionskontrolle

Der FAM52 ist ein magnetoresistiver 2-Kanal-Drehzahlsensor für präzise Drehzahlmessungen in anspruchsvollen Bahnanwendungen. Seine hohe Signalauflösung macht ihn besonders geeignet für die Traktionskontrolle und weitere Anwendungen, die präzise Radsatzdrehzahlsignale erfordern.

  • Magnetoresistives Messprinzip
  • Zwei Messkanäle
  • Hohe Signalauflösung durch Frequenzvervielfachung
  • Geeignet für Anwendungen am Radsatz
  • Hohe Störfestigkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen
  • Robustes Edelstahl-Flanschgehäuse
  • Typgeprüft nach EN 50155
Das Bild zeigt eine Darstellung von zwei Drehzahlsensoren mit ihren Ausgangssignalen; einer ist an einem Zahnrad und der andere an einem Magnetpolrad angebracht.

Präzise Messungen durch Frequenzvervielfachung

Zahnrad oder magnetisches Polrad?

Der FAM52 kann sowohl mit Zahnrädern als auch mit magnetischen Polrädern eingesetzt werden. Durch die Frequenzvervielfachung lässt sich die Auflösung des Ausgangssignals erhöhen und damit auch bei einer begrenzten Anzahl verfügbarer Impulse eine präzise Drehzahlmessung realisieren.

  • Bis zu 4-fache Frequenzvervielfachung mit Zahnrädern
  • Bis zu 8-fache Frequenzvervielfachung mit magnetischen Polrädern
  • Weitere Vervielfachungsfaktoren auf Anfrage
  • Individuelle Anpassung an anwendungsspezifische Anforderungen
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